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Die häufigsten Fehler bei der Küchenplanung

Planung ist das A und O. Beim Hausbau. Im Alltag. Beim Küchenkauf. In einem früheren Blog-Beitrag haben wir bereits Tipps für die perfekte Küchenplanung gesammelt. An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Fehler aufzeigen, die leider häufig bei der Planung gemacht werden. Fehler bei der Küchenplanung bedeuten, dass Sie später beim Kochen Kompromisse eingehen müssen. Oder lange Arbeitswege zurücklegen. Oder nicht die passenden Geräte für Ihre Anforderungen besitzen. Oder zu wenig Stauraum für Ihre Küchenutensilien haben. Diese Liste könnten wir noch eine Weile weiterführen. Doch egal, um welches Problem es sich handelt: Es sollte bereits im Prozess der Küchenplanung eliminiert werden. Informieren Sie sich über die häufigsten Fehler bei der Küchenplanung, die sich andere schon eingestehen mussten, damit Sie diese von vorne herein vermeiden.

 „Nur ein Idiot glaubt, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.“

- Otto von Bismarck

 

7 Planungsfehler in der Küche

Fehler #1: Falsche Höhe der Arbeitsplatte

Viele wissen nicht, dass die Arbeitshöhe an die Körpergröße der Person angepasst werden muss, die die Küche am meisten nutzt. Gerade beim Kauf von fertigen Küchenzeilen online oder in Möbelhäusern ist die Arbeitshöhe bereits vorgegeben und passt oft nicht zur Körpergröße des Hobby-Kochs. Im schlimmsten Fall führt dies langfristig zu Rückenschmerzen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Arbeitshöhe individuell anzupassen. Als Faustregel für die ideale Höhe gilt: Ellenbogenhöhe minus 15 cm.

Fehler #2: Zu lange Arbeitswege

Die richtige Anordnung von Arbeitsfläche, Geräten, Spüle und Vorratsschränken kann zu einer enormen Einsparung der Arbeitswege beim Kochen führen. Planen Sie genug Arbeitsfläche direkt neben dem Kochfeld ein, platzieren Sie die Spüle in unmittelbarer Nähe zum Kochfeld und zum Geschirrspüler. Überlegen Sie sich Ihren üblichen Ablauf beim Kochen und berücksichtigen Sie diesen bei der Planung. Wir bei HAKA haben die einzigartige COOKpit-Planung ins Leben gerufen, mit der unsere Küchenplaner die besten Voraussetzungen für kurze Arbeitswege in Ihrer neuen Küche schaffen.

Fehler #3: Zu wenig Stauraum

Schubladen sind teurer als Schränke mit Einlegeböden – aber auch praktischer. Gerade bei Unterschränken sollten Sie auf Auszüge (Schubladen) setzen, da Sie hier die volle Fläche ausnutzen können und trotzdem sofort finden, was Sie benötigen. Schränke haben den klaren Nachteil, dass Sie diese nie vollständig nutzen können oder ständig die Dinge ausräumen müssen, die ganz vorne Platz finden, um weiter hinten platzierte Utensilien zu erreichen. Um möglichst viel Stauraum zu schaffen, bietet es sich außerdem an, in die Höhe zu planen. Hochschränke, die bis zur Decke reichen, sind hier eine gute Lösung. Überlegen Sie sich außerdem, welche Dinge Sie unbedingt in der Küche benötigen und welche vielleicht ausgelagert werden können. Planen Sie Platz für Vorräte ein, wenn Sie keinen eigenen Raum dafür besitzen. Wenn Ihre Küche nicht viel Platz bietet, lesen Sie unbedingt unsere Tipps für die optimale Nutzung kleiner Küchen. Aber Achtung: Viel Stauraum bedeutet oft auch, dass sich über die Jahre viel Kram ansammelt, den Sie vielleicht gar nicht benötigen. Achten Sie darauf, die Küche nicht unnötig vollzustopfen. Unsere Empfehlung: Alles, was über Monate hinweg nicht verwendet wird, sollte auf dessen Notwendigkeit überprüft werden ;-)

Fehler #4: Unpassendes Design der Küche

Auch bei der Optik können einige Fehler passieren. Welchen Stil planen Sie im restlichen Wohnbereich? Haben Sie bereits Möbel für das Ess- oder Wohnzimmer? Oder eine Vorstellung, wie diese aussehen sollen? Gerade bei offenen Küchen ist es wichtig, dass der Stil der neuen Küche auch zum restlichen Haus passt. Achten Sie zusätzlich darauf, dass das gewählte Design zeitlos ist. Natürlich spricht nichts gegen Trends oder auffällige Farben. Wichtig ist nur, dass Sie viele Jahre lang Gefallen an Ihrer neuen Küche finden. Bei zu ausgefallenen Fronten kann es leicht passieren, dass sich Ihr Geschmack in einigen Jahren verändert hat und Sie sich an der Farbe „satt gesehen“ haben.

Fehler #5: Zu wenige Anschlüsse an den falschen Stellen

Wenn Sie ein neues Haus planen, sollten Sie vor der Elektro- und Wasserinstallationsplanung die Küchenplanung finalisieren. So können Sie sicherstellen, dass die Wasseranschlüsse an den richtigen Stellen – bei der Spüle, beim Geschirrspüler und bei Bedarf beim Kühlschrank – platziert werden. Auch die Elektroplanung darf nicht unterschätzt werden. Einer der häufigsten Fehler bei der Küchenplanung ist, zu wenig Steckdosen im Bereich der Arbeitsplatte zu berücksichtigen bzw. diese falsch zu positionieren. Denken Sie an Kleingeräte wie Kaffeemaschine, Mixer, Pürierstab und vieles mehr. Wie viele dieser Geräte benötigen dauerhaft eine Steckdose? Wo werden diese Geräte benutzt und wie viele gleichzeitig? Planen Sie lieber zwei bis drei Steckdosen mehr ein, als Sie glauben zu benötigen.
Wenn Sie Ihre bestehende Küche austauschen möchten und keine Eingriffe in vorhandene Elektro- oder Wasseranschlüsse vornehmen möchten oder dürfen, ist es wichtig, die Anordnung der Anschlüsse direkt im ersten Schritt in den Küchenplan einfließen zu lassen. Diese geben bereits die Platzierung einiger Geräte vor und die restliche Küche muss bestmöglich angepasst werden.

Fehler #6: Zu wenig Arbeitsfläche am falschen Platz

Ein großer Fehler bei der Küchenplanung passiert oft bei der Anordnung der Arbeitsfläche. Achten Sie unbedingt darauf, genug Fläche am Stück einzuplanen, sodass Sie Platz zum Schneiden und Anrichten haben und nebenbei auch noch der Partner und die Kinder mithelfen können. Wichtig ist, direkt neben dem Kochfeld genug Fläche zur Vorbereiten einzuplanen sowie eine Abstellfläche in der Nähe des Kühlschrankes zu schaffen. Auch neben der Spüle bzw. dem Abtropfbecken macht eine zusätzliche Abstellfläche Sinn.

Fehler #7: Falsche Geräte am falschen Platz

Die Auswahl an Geräten und Geräteherstellern ist vielfältig. Hier einen Überblick zu bekommen, bedarf einiges an Zeit. Machen Sie sich Gedanken, welche Ansprüche Sie an Ihre neuen Geräte stellen. Möchten Sie lieber einen Einbaukühlschrank oder soll dieser frei stehen? Möchten Sie einen eigenen Dampfgarer oder soll dieser mit dem Backofen kombiniert werden? Möchten Sie einen Dunstabzug, der im Kochfeld integriert ist? Sollen Geschirrspüler und Backofen höhergestellt werden, sodass Sie sich beim Ein- und Ausräumen nicht bücken müssen? Beantworten Sie all diese Fragen für sich, bevor Sie sich an die Recherche geeigneter Küchengeräte machen. Wenn Sie Ihre Anforderungen konkret definieren, können Sie unsere Experten in den HAKA-Küchenstudios besser hinsichtlich Ihrer Möglichkeiten beraten. Bezüglich der Platzierung macht es Sinn, die Spüle möglichst neben dem Geschirrspüler einzuplanen, um benutztes Geschirr im Spülbecken vorzuspülen und anschließend direkt in den Geschirrspüler einzuräumen. Ebenfalls nahe der Spüle sollte sich das Kochfeld befinden, um weite Wege zu vermeiden, wenn Sie Wasser zum Kochen benötigen. Auch hier finden die HAKA-Küchenexperten dank der einzigartigen COOKpit-Planung garantiert die richtige Lösung für Sie.

Sie wissen nun, wie Sie die häufigsten Fehler bei der Küchenplanung vermeiden. Im nächsten Schritt können Sie mit den ersten Vorüberlegungen starten und anschließend unseren Online-Konfigurator ausprobieren. Oder Sie buchen einen Küchenplanungstermin mit unseren Experten in den HAKA-Küchenstudios.
 

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