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Richtige Lagerung von Lebensmitteln

Einen Vorrat an den wichtigsten Lebensmitteln zuhause zu haben, macht Ihnen den Alltag einfacher. Sie sparen Zeit beim Einkaufen und Geld für Benzin, sind unabhängig von den Öffnungszeiten der Supermärkte und für spontanen Besuch bestens gerüstet. Lebensmittel sind aber natürlich nicht ewig haltbar und unterschiedliche Speisen brauchen unterschiedliche Lagerplätze. Während für manche der Kühl- oder Gefrierschrank ein absolutes Muss ist, reicht für andere das Regal in der Speisekammer oder der Schrank in der Küche. Wir klären auf, welche Lebensmittel an welchen Platz gehören und wie lange sie dort problemlos frisch bleiben.

Lagerung im Kühlschrank

Kurz gesagt: In der Regel gehört alles in den Kühlschrank, was frisch ist – und es auch länger bleiben sollte. Dazu zählen Milchprodukte, Fleisch, Wurst und Käse, aber auch angebrochene Lebensmittel und Getränke. Zudem sollten bereits für die nächsten Tage vorgekochte Speisen in den Kühlschrank. Bei Obst und Gemüse unterscheidet man zwischen kälteempfindlichen und kälteunempfindlichen Sorten:

In den Kühlschrank dürfen:

  • Obst: Birne, Kirsche, Kiwi, Erdbeere, Nektarine, Pfirsich, Apfel
  • Gemüse: Brokkoli, Karotte, Radieschen, Spargel, Sellerie, Erbse, Salat

Dem Kühlschrank fernbleiben sollten:

  • Obst: Südfrüchte wie Ananas, Banane, Mango, Zitrone, Papaya, Passionsfrucht, Melone
  • Gemüse: Gurke, Kartoffel, Paprika, Zucchini, Tomate, Zwiebel

Für die Lagerung von Obst und Gemüse eignen sich am besten die dafür bestimmten Gemüseladen in Kühlschränken. Dort herrscht eine etwas höhere Temperatur vor, als in den oberen Fächern, die für Fleisch, Fisch und Milchprodukte vorgesehen sind.

Ebenso einen vorbestimmten Platz im Kühlschrank gibt es für Eier, nämlich in der etwas wärmeren Kühlschranktür. Für Eier haben wir außerdem einen besonderen Tipp für die Lagerung parat, den Sie vielleicht noch nicht kennen: Eier sollten immer mit der spitzen Seite nach unten in den Kühlschrank geräumt werden, da andernfalls Keime eindringen könnten. Das hängt damit zusammen, dass auf der runden Seite die Luftkammer ist. Wenn sich diese unten befindet, kann daraus Luft nach oben aufsteigen, die Eihaut löst sich ab und Keime können sich in das Ei einschleichen.

 

Lagerung an kühlen, dunklen Orten

Wer das Glück hat und über einen Kellerraum oder eine kühle Speisekammer verfügt, der kann dort Vorräte lagern, die es gerne dunkel und kühl (= zwischen Zimmertemperatur und Kühlschrank) haben. Dazu zählen Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Rüben, Kraut, Zucchini und Gurken. Diese Vorräte können über mehrere Wochen, manche sogar Monate, gelagert werden, ohne zu verderben. Auch für Getränke ist der kühle Keller-/Vorratsraum ideal.

 

Lagerung bei Zimmertemperatur

Einige Lebensmittel können bei Zimmertemperatur in der Küche bestens gelagert werden. Für sie ist es nur wichtig, an einem trockenen Ort Platz zu finden. Dazu zählen:

  • Reis, Couscous
  • Nudeln
  • Mehl
  • Zucker
  • Konservendosen (Achtung: nach dem Öffnen unbedingt in den Kühlschrank geben)
  • Gewürze
  • Knabbereien
  • Süßigkeiten
  • Kaffee
  • Tee
  • Spirituosen

Gerade bei trockenen Produkten wie Reis, Nudeln oder Mehl macht es Sinn, sich zumindest einen kleinen Vorrat anzulegen. Sie nehmen nicht viel Platz weg, sind die Basis für viele leckere Gerichte und können in der Regel über Monate hinweg aufbewahrt werden, bis das Ende der Haltbarkeit erreicht ist*.

 

Aufbewahrung von Lebensmitteln in Küchenschränken

Unsere Küchenplaner raten, sich bereits vor der Küchenplanung Gedanken über die Aufbewahrungsmöglichkeiten für Lebensmittel zu machen. Wem keine Speisekammer und kein Vorratsraum zur Verfügung stehen, der muss in der Küche Stauraum für Vorräte schaffen.

Unsere Profi-Tipps für die Aufbewahrung von Lebensmitteln in Küchenschränken/-laden:

  • Sinnvolle, gut durchdachte Ecklösungen: In der Ecke einer Küchenzeile werden gerne Unterschränke eingeplant, um möglichst viel Platz zu schaffen und den Raum voll auszunutzen. Das ist auch gut so. Planen Sie aber unbedingt sinnvolle Ecklösungen ein, die sich ausziehen lassen. Ansonsten könnte es sein, dass Lebensmittel oder ähnliches in den unendlichen Tiefen des Schrankes verloren gehen oder zumindest in Vergessenheit geraten.
  • Einzelne Laden statt Apothekerschrank: Bei Apothekerschränken muss bei jedem Öffnen der ganze Schrank herausgezogen werden, wenn Sie auch nur ein einziges Gewürz benötigen. Dadurch werden die Auszüge jedes Mal mit dem vollen Gewicht belastet. Wir empfehlen, lieber auf einzelne Schubladen zu setzen.
  • Nutzen Sie die volle Höhe des Raumes aus: Es gibt immer Utensilien und Vorräte, die nur selten benötigt werden. Diese können in die oberen Schränke. Andere Lebensmittel, die hingegen oft verwendet werden, gehören in Griffhöhe.
  • Verwenden Sie Einmachgläser für Trockenprodukte: Mehl, Reis, Nudeln, Zucker & Co. sollten nicht über längere Zeit in den ursprünglichen Verpackungen aufbewahrt werden. Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind Lebensmittel in luftdicht verschlossenen Behältern sicher vor Lebensmittelmotten oder anderen Schädlingen. Zum anderen können die Lebensmittel nicht feucht werden und keine fremden Gerüche aufnehmen. Hinzu kommt, dass Glasgefäße einen freien Blick auf den Inhalt gewähren.
  • Bewahren Sie die Gläser am besten in Schubladen auf. Schränke haben hier den klaren Nachteil, dass Sie oft mehrere Gläser ausräumen müssen, um zum gewünschten Produkt zu gelangen. Außerdem sollten Sie die Gläser am Verschluss oben und vorne am Gefäß beschriften, damit Sie auf einen Blick sehen, welcher Inhalt sich im Glas befindet. Dies garantiert, dass Sie mit nur einem Handgriff direkt das richtige Glas erwischen. Außerdem kann es so zu keinen Verwechslungen kommen, denn niemand freut sich über einen versalzenen Kuchen oder gezuckerte Spaghetti.

Dank unserer ausgeklügelten Cookpit Planung werden Sie in Ihrer neuen HAKA-Küche den nötigen Stauraum für Ihre Vorräte haben und sich beim Kochen gleichzeitig über kurze Laufwege freuen. Informieren Sie unsere Küchenplaner direkt beim Erstgespräch über Ihre Wünsche und Bedürfnisse!
 

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*Wir möchten darauf hinweisen, dass der Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums natürlich nicht unbedingt bedeutet, dass das Lebensmittel tatsächlich nicht mehr genießbar ist. Am besten riechen Sie daran und nehmen es genau unter die Lupe. Wenn Sie keine Auffälligkeiten bemerken, können Sie schließlich vorsichtig kosten, bevor Sie das Nahrungsmittel in größeren Mengen zu sich nehmen oder verarbeiten.

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