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Speisekammer – Ja oder nein?

Viele Häuslbauer sind sich bereits bei der Planung sicher: Es braucht eine eigene Vorrats- oder Speisekammer in der Küche. Immer mehr im Trend liegen kleine Räume, die versteckt über die Küche zugänglich sind: im Regelfall durch eine Tür, die sich optisch nicht von den Küchenkästen abhebt und damit optimal in die Küche einfügt. Dahinter verbergen sich wahre Raumwunder, die Ihre Besucher zum Staunen bringen werden. Denn sie bieten Stauraum für alles, was in der Küche keinen Platz findet. Die Küche hingegen wirkt immer aufgeräumt und gut sortiert. Doch natürlich ist nicht in jedem Haus Platz für eine eigene Speisekammer und nicht jeder Hausbesitzer sieht diese als notwendig an. Wir haben die Vor- und Nachteile gesammelt.

 

Was spricht für bzw. gegen eine eigene Speisekammer?

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Speisekammer bietet Platz für Lebensmittelvorräte, für Küchengeräte, die selten genutzt werden, oder auch für den alltäglich anfallenden Hausmüll. All dies kann ganz schnell für Unordnung in der Küche sorgen. Ein eigener, kleiner Raum bietet sich daher an, um die Küche sauber und ordentlich zu halten. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Vorratsraum nicht unbedingt geheizt werden muss, die Küche allerdings in der Regel schon. Die Temperaturen in der Speisekammer können also niedriger gehalten werden als in der Küche (aber natürlich nicht so niedrig wie in einem Kellerraum). Dadurch können Lebensmittel wie Äpfel, Karotten oder Zwiebel darin gelagert werden. In diesem Fall sollten Sie auch für eine entsprechende Verdunkelungsmöglichkeit sorgen. Die Speisekammer kann neben der Lebensmittellagerung auch zum Abstellen von Besen, Staubsauger & Co. genutzt werden. So sind alle Reinigungsgeräte immer griffbereit, allerdings für Besucher nicht sichtbar.

Der wohl größte Nachteil einer eigenen Vorratskammer ist der dafür notwendige Platz. Nicht immer passt der kleine Raum noch in den Grundriss – vor allem, weil er ja am besten direkt an die Küche angrenzen sollte. Ein weiterer Punkt, der gegen eine Speisekammer sprechen könnte, sind die weiteren Wege. Wenn alle Küchengeräte und Lebensmittel direkt in der Küche aufbewahrt werden, sind die Wege deutlich kürzer.

Aufbewahrungslösungen in der Küche

Für jene, die auf eine eigene Speisekammer verzichten möchten oder müssen, gibt es einige clevere Aufbewahrungslösungen für die Küche, die für viel Stauraum sorgen. Eine davon sind Hochschränke mit Vollauszug. Diese bieten enorm viel Platz und gleichzeitig durch die Möglichkeit des Vollauszugs auch einen guten Überblick über die darin aufbewahrten Lebensmittel. Außerdem sollten Sie, wenn möglich, weitestgehend hohe und tiefe Schubladen in der Küche wählen, da diese weiteren Stauraum für Küchengeräte oder Lebensmittel bieten. In Kombination mit einem guten Ordnungssystem können Sie so dem Chaos in der Küche Lebewohl sagen. Insidertipp: Achten Sie darauf, Schubladen mit geraden Zargen zu kaufen. Schräge Zargen nehmen nämlich noch einmal ordentlich Platz weg, da sie die Fläche des Ladenbodens verkleinern.

Einrichtung für die Speisekammer

Die ideale Einrichtung für die Speisekammer ist davon abhängig, was Sie dort lagern möchten. In jedem Fall bietet es sich an, eine Küchenzeile mit Kästen, Schubladen und Arbeitsplatte einzubauen. Nicht umsonst wird der Raum auch oft als „Küche in der Küche“ bezeichnet. Die Kästen und Schubladen sollen genug Stauraum für Geräte und Vorräte bieten. Je nachdem, was in den Kästen und Laden aufbewahrt werden soll, gibt es dafür eigene Ordnungssysteme. Auf der Arbeitsplatte können außerdem Küchengeräte abgestellt werden, die in der Küche keinen Platz finden, aber trotzdem regelmäßig genutzt werden. Außerdem kann die Arbeitsplatte zum Vorbereiten von Speisen verwendet werden, wenn Sie Besuch erwarten und die Küche sauber halten möchten. Wenn Sie viele Vorräte lagern möchten, eignen sich offene Regale, die Ihnen helfen, den Überblick über die Lebensmittel und deren Haltbarkeit zu behalten. Für die Mikrowelle und andere Geräte bieten sich eigens dafür vorgesehene Einbauschränke an.

Überlegen Sie sich im Vorhinein, was Sie in der Speisekammer lagern und wie Sie diese nutzen möchten. Erst dann sollten Sie Ideen für die Einrichtung sammeln. Wenn Sie dafür Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an uns. Unsere Küchenplaner in den HAKA Centern blicken gerne über den Tellerrand hinaus und finden für Sie nicht nur die ideale Küche, sondern auch die optimale Einrichtung für Ihre Speisekammer. Hier sind Sie auch an der richtigen Adresse, wenn Ihnen die Entscheidung für oder gegen eine Speisekammer schwer fällt, denn auch dabei werden Sie gerne und kompetent unterstützt.

 

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